Golfreise nach Schottland
Wer sich mit dem Golfsport ein bisschen auskennt, der weiß, dass Schottland für Golfer ein kleines Paradies ist. Besonders deutsche, die das erste Mal in Schottland Golf spielen, kommen aus dem Staunen oft tage- oder wochenlang nicht mehr heraus, da der gerade noch als wunderschön erachtete heimische Golfplatz im Vergleich zu den schottischen Golf-Schätzen ganz schön blass aussieht und der eben noch als überaus unkompliziert und über alle Maßen freundliche Umgang im Heimat-Club gemessen am schottischen Habitus in Sachen Golf steif und ein bisschen spießig wirkt. Denn Golf ist in Schottland Volkssport und für elitäre Eigenheiten und komplizierte Regeln, zum Beispiel was die Platzerlaubnis angeht, ist dort kein Platz. Wer in Schottland spielen möchte, der tut es einfach. Egal ob jung oder alt, arm oder reich, Golfprofi oder noch ohne Handicap. Wer seine Schläger nicht vergisst, der darf auch auf den Platz und zwar nicht nur geduldet, sondern herzlich willkommen – für ein Pläuschchen über das Wetter oder Gott und die Welt ist immer Zeit.
Das kommt nicht von ungefähr. Die Schotten sind stolz auf ihre Golfkultur und pflegen Sie daher mit viel Liebe, nur zu gern verweisen die schottischen Golffreunde auf Schottland als historische und geistige Heimat des Golfsportes. Schon im 16. Jahrhundert schwang die schottische Königin Maria Stuart nur zu gern den Golfschläger und löste einen Trend aus, der in Schottland bis heute andauert.
Mehr als 550 Golfplätze gibt es heute in Schottland. Angesichts dieser Zahl fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass dort für jeden Golfgeschmack und für jedes Können das richtige dabei ist. Am bekanntesten sind wohl die so genannten Links Plätze, die direkt am Meer liegen und mit einem Panorama glänzen, das seinesgleichen sucht. Doch auch die Hillplätze und die Parklands sind umwerfend und die landschaftliche Vielfalt Schottlands macht eine Golfreise zu einem unvergesslichen Erlebnis, nicht nur in Sachen Golf, sondern auch in puncto Natureindrücke.